PRODUKTIONSLOGISTIK · INTRALOGISTIK · MATERIALFLUSS · LINIENVERSORGUNG
Ihre Fertigungslinie läuft nur, wenn Material rechtzeitig an der Station liegt, Leergut abfließt und der Wareneingang mithält. Wir stellen Personal für Produktionslogistik bereit, also Logistikhelfer, Kommissionierer, Staplerfahrer und Routenzugfahrer aus Polen und Osteuropa, die den innerbetrieblichen Materialfluss in Bewegung halten. Per Zeitarbeit arbeiten die Kräfte in Ihren Schichten. Abgegrenzte Logistikbereiche wie Leergut oder Reststoffe übernimmt ein Subunternehmer-Team im Werkvertrag. Kandidaten für feste Stellen vermitteln wir direkt in Ihre Belegschaft.
Unsere Logistikmitarbeiter aus Polen unterstützen Produktionsbetriebe bei Linienversorgung, Materialbereitstellung, Kommissionierung, Werksverkehr sowie im Wareneingang und Warenausgang.
Produktionslogistik bringt Materialien, Bauteile und Behälter zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge an den richtigen Ort. Das reicht von der Vereinnahmung der Rohmaterialien über Zwischenlagerung und Linienversorgung bis zur Verpackung des Fertigprodukts und der geordneten Entsorgung. Viele unserer Leiharbeiter aus Polen haben diese Abläufe bereits in Industriebetrieben in Polen und Deutschland kennengelernt. Diese Kräfte versorgen Stationen im Takt, kommissionieren nach Stückliste und buchen im Lagerverwaltungssystem.
Sie brauchen einzelne Versorgungsfahrer für die Nachtschicht, ein Kommissionierteam aus Osteuropa für einen neuen Fertigungsabschnitt oder einen Subunternehmer für Leergut und Reststoffe? Wir klären die Verfügbarkeit für Ihren Standort. Bei Zeitarbeit und festen Stellen erhalten Sie geeignete Kandidatenprofile.
Wo endet Produktionslogistik, wo beginnt Lagerlogistik?
Beide Begriffe werden oft vermischt, meinen aber Verschiedenes. Die klassische Lagerlogistik dreht sich um das Lager selbst, also um Einlagerung, Kommissionierung von Kundenaufträgen und Versand. Produktionslogistik dagegen spielt sich rund um die Fertigung ab. Den Takt gibt hier die Fertigungslinie vor, im Versandlager bestimmt ihn der Versandtermin. Logistikkräfte an der Linie müssen deshalb den Produktionsrhythmus verstehen.
Distributionszentren, E-Commerce und Versandlager gehören nicht zur Produktionslogistik. Dafür stellen wir Personal für die Lagerlogistik und Kommissionierung.
Als Teil der Intralogistik und Werkslogistik liegt die Produktionslogistik an der Schnittstelle von Logistik und Produktion. Dabei verbindet sie Wareneingang, Produktionslager, Materialsupermärkte, Vormontage, Fertigung und Warenausgang zu einem durchgängigen innerbetrieblichen Materialfluss.
Aufgaben der Produktionslogistik entlang des Materialflusses
Zwischen Rampe und letzter Station der Linie arbeiten unsere Kräfte in Linienversorgung, Kommissionierung, Transport und Wareneingang sowie im Leergut- und Reststoffmanagement. Wir besetzen einzelne Bereiche oder die ganze Prozesskette aus einer Hand.

Linienversorgung & Routenzug
- Materialbereitstellung direkt an der Linie
- Routenzug- und Milk-Run-Verkehre im festen Takt
- Kanban-Nachschub und Behälterwechsel
- Abtransport von Leergut und Abfällen an der Linie
- Versorgung von Vormontage und Pufferflächen

Kommissionierung & Sequenzierung
- Kommissionieren von Bauteilen nach Stückliste
- Sequenzierung in Einbaureihenfolge (JIS)
- Zusammenstellen von Baugruppensets
- Etikettieren, Scannen und Buchen im System
- Vorbereitung der Teile für die Weiterverarbeitung

Innerbetrieblicher Transport
- Staplerverkehr zwischen Lager, Vorfertigung und Linie
- Transporte mit Hubwagen und Elektroschleppern
- Ver- und Entsorgung von Maschinen und Anlagen
- Pendelverkehr zwischen Hallen und Werksteilen
- Bereitstellung auf definierten Übergabeflächen

Wareneingang & Warenausgang
- Annahme und Vereinnahmung von Rohmaterial und Zulieferteilen
- Mengen- und Sichtprüfung, Lieferscheinabgleich
- Be- und Entladen von Lkw und Wechselbrücken
- Retourenbearbeitung und Kontrolle der Lagerbedingungen
- Versandbereitstellung der Fertigprodukte

Leergutmanagement
- Rückführung und Sortierung von Behältern und Ladungsträgern
- Zustandskontrolle und Separierung beschädigter Gebinde
- Reinigung des Leerguts vor dem nächsten Umlauf
- Verwaltung von KLT, Gitterboxen und Paletten
- Pufferung und Nachschub für die Verpackungslinien

Reststoff- & Entsorgungsmanagement
- Sammlung von Rest- und Wertstoffen aus der Produktion
- Fraktionierung und sortenreine Trennung
- Bewirtschaftung des innerbetrieblichen Sammelplatzes
- Transport zur Übergabestelle des Entsorgers, Dokumentation der Mengen
- Sauberhaltung der Sammel- und Pufferflächen
Dazu kommen Lagerbewirtschaftung in Produktionsnähe (Umlagerungen, Bestandsbewegungen und Inventur) sowie die Arbeit in Hochregal- und Shuttle-Lagern. Im jeweiligen Betrieb arbeiten die Kräfte mit Lagerverwaltungs- und ERP-Systemen, RF- und MDE-Scannern, Pick-by-Voice oder Pick-by-Light. Auch Bestandsbuchungen, Fehlteilemeldungen und die digitale Bestätigung von Materialbewegungen gehören häufig zum Aufgabenbereich. Wo der Materialfluss in die Verpackung des Fertigprodukts mündet, arbeiten unsere Teams mit den Kräften für Verpackung und Versand zusammen.
Fehlt Personal für die Linienversorgung?
Beschreiben Sie uns kurz die betroffenen Bereiche, das Schichtmodell, den Starttermin und die Zahl der benötigten Kräfte. Auf dieser Grundlage stellen wir verfügbare Profile zusammen und nennen Ihnen einen möglichen Einsatzbeginn.
Logistikprofile aus Polen für Linie, Lager und Werksverkehr
Das Spektrum umfasst angelernte Logistikhelfer ebenso wie Kräfte mit abgeschlossener Logistikausbildung und WMS-Erfahrung. Beide Gruppen stellen wir als einzelne Kandidaten oder als Team mit Vorarbeiter.
- Logistikhelfer und Lagerhelfer
- Kommissionierer und Sequenzierer
- Materialversorger und Materialbereitsteller
- Linienversorger für taktgebundene Fertigung
- Routenzug- und Versorgungsfahrer
- Staplerfahrer und Flurförderzeugführer
- Mitarbeiter im Wareneingang und Warenausgang
- Fachkräfte mit Ausbildung in der Lagerlogistik
- Lagerlogistiker mit WMS- und Scannerpraxis
- Verpacker und Sortierer an der Schnittstelle zur Linie
- Kontrolleure für Waren- und Bestandsprüfung
- Inventurhelfer und Mitarbeiter für Bestandskontrolle
- Fachlageristen mit Erfahrung in der Bestandsführung
- Mitarbeiter für Leergut- und Behältermanagement
- Kräfte für Reststoff- und Wertstoffbereiche
- Mitarbeiter für Sammelplatz und Entsorgung
- Hilfskräfte für Lagerbewirtschaftung
- Vorarbeiter und Schichtführer Logistik
- Lagerarbeiter für Produktionslager
Bei Staplerfahrern für Werkshallen sehen wir uns vor dem Vorschlag den Befähigungsnachweis, etwa die polnische UDT-Berechtigung, die praktische Erfahrung und den zuletzt genutzten Gerätetyp an. Den Gerätetyp in Ihrer Halle, etwa Front-, Schubmast- oder Schmalgangstapler, stimmen wir vorab mit Ihnen ab.
Neben Kräften aus Polen setzen wir bei Bedarf auch Logistikpersonal aus Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Rumänien ein.
Für koordinierende und planerische Aufgaben suchen wir außerdem Teamleiter Produktionslogistik, Logistikdisponenten, Bestandskoordinatoren, Materialdisponenten und Logistikplaner. Diese Kräfte steuern Materialabrufe, Bestände und Versorgungszyklen.
Personal für Routenzug, Kanban und Just-in-Sequence

Viele Fertigungsbetriebe versorgen ihre Linien über getaktete Routenzüge statt über einzelne Staplerfahrten. Diese Systeme verlangen Erfahrung mit Fahrplänen, Behältern und Taktzeiten. Ein Routenzugfahrer fährt feste Routen nach Fahrplan, bedient mehrere Stationen pro Umlauf und tauscht volle gegen leere Behälter nach dem Kanban-Prinzip.
Noch anspruchsvoller ist die Sequenzierung der Teile in exakter Einbaureihenfolge, etwa für Automobilzulieferer mit Just-in-Sequence-Abrufen. Ein vertauschtes Teil bemerkt oft erst der Monteur am Band. Hier schlagen wir Kräfte mit nachweisbarer JIS-Erfahrung vor. Zulieferern der Automobilindustrie stellen wir zusätzlich Personal für Sortierprüfungen und die Bearbeitung von Lieferabrufen.
Am häufigsten setzen wir Logistikkräfte bei Automobilherstellern und Zulieferern, im Maschinenbau und in der Metallverarbeitung ein. Weitere Einsatzfelder sind die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, die Kunststoff- und Verpackungsproduktion sowie die Elektro- und Elektronikfertigung. Je nach Branche unterscheiden sich Taktung, Ladungsträger, Hygiene, Dokumentation und Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit.
Zusätzlicher Bedarf entsteht oft bei der Umstellung auf 2- oder 3-Schicht-Betrieb, bei Serien- und Linienanläufen, saisonalen Auftragsspitzen, Rückstandsabbau oder der vorübergehenden Erweiterung einzelner Produktionsbereiche.
Zeitarbeit, Personalvermittlung und Subunternehmer in der Produktionslogistik
Für Logistikbereiche in der Fertigung arbeiten wir mit drei Modellen. Welches passt, hängt davon ab, ob Sie Schichten auffüllen, einen Bereich abgeben oder dauerhaft einstellen wollen.
Kurzfristige Lücken in den Schichten schließt Zeitarbeit. Rechtlich ist das eine Arbeitnehmerüberlassung polnischer Logistikkräfte. Die Leiharbeiter arbeiten nach Ihren Weisungen. Die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach § 1 AÜG prüfen wir beim Verleiher vor dem Start. Beim Lohn gilt ab dem ersten Tag Equal Pay. Tarifverträge erlauben davon nur befristete Abweichungen. Denselben Leiharbeiter darf der Verleiher demselben Entleiher grundsätzlich höchstens 18 aufeinanderfolgende Monate überlassen. Anreise und Unterkunft organisieren wir. Unterwiesen werden die Kräfte von Ihrem Betrieb vor Ort.
Klar abgegrenzte Prozesse wie Leergut- oder Reststoffmanagement kann ein polnisches Subunternehmer-Team im Werkvertrag mit Ergebnisverantwortung übernehmen. Weisungen erteilt dann der Vorarbeiter der Partnerfirma. Deren Kräfte kommen in der Regel per Entsendung aus Polen. Die A1-Bescheinigung beantragt die entsendende Firma. Die gesetzlichen Mindestarbeitsbedingungen gelten in jedem Modell als Untergrenze.
Für feste Stellen sucht unsere Personalvermittlung für Logistik Kandidaten aus Polen und Osteuropa. Der Arbeitsvertrag entsteht dann direkt mit Ihrem Unternehmen. Wer seine Logistikmannschaft dauerhaft aufbauen will, besetzt Schlüsselstellen wie Schichtführer oder Disponenten per Personalvermittlung.
Fertigung und Produktionslogistik gemeinsam besetzen
In der Zeitarbeit verteilt Ihre Schichtleitung die Aufgaben im Rahmen der im Überlassungsvertrag vereinbarten Tätigkeit. Ist es im Überlassungsvertrag vereinbart, hilft der Routenzugfahrer in der Anlaufphase einer Serie auch beim Bestücken. Ein Staplerfahrer aus dem Wareneingang übernimmt bei Spitzen auch Bereitstellungen an der Linie. Der Personalbedarf in Versorgung und Fertigung hängt also eng zusammen. Ein Werkvertragsteam bleibt dagegen in seinem vereinbarten Leistungsumfang. Diesen flexiblen Wechsel erlaubt nur die Arbeitnehmerüberlassung.
Braucht auch die Fertigung selbst Verstärkung, besetzen wir beide Seiten gemeinsam. Für Bestückung, Bandarbeit und Verpackung stehen Fertigungshelfer bereit, die nach kurzer Einweisung an der Linie arbeiten. Qualitätsprüfung übernehmen Produktionsfachkräfte mit Anlagenerfahrung. An den Anlagen selbst arbeiten Maschinenbediener im Schichtbetrieb.
Dabei stimmen Sie sich mit einem Ansprechpartner ab. Unsere Logistik- und Fertigungskräfte arbeiten im selben Schichtmodell, sodass Linie und Versorgung zusammen geplant werden können.
Einsatzstart, Staplerscheine und Deutschkenntnisse beim Logistikpersonal
Werkleiter und Logistikverantwortliche fragen uns vor allem nach Startzeiten, Systemerfahrung, Werkvertrag, Staplerscheinen, Sprache und Arbeiten an Maschinen.
Wie schnell ist Personal für die Produktionslogistik verfügbar?
Für Zeitarbeit rechnen wir abhängig von Region und Profil mit ein bis drei Wochen. Kräfte, die bereits in Deutschland sind, starten teilweise früher. Eine genaue Angabe zu Bereich, Schichtmodell und Gerätetyp verkürzt die Suche.
Haben die Kräfte Erfahrung mit Scannern und Lagerverwaltungssystemen?
Scannerpraxis aus früheren Einsätzen bringen viele unserer produktionsnahen Kommissionierer mit. Bei komplexen Systemlandschaften achten wir in der Auswahl auf Erfahrung mit dem jeweiligen System. Welche Kenntnisse nötig sind, klären wir vor der ersten Vorstellung.
Wie wird ein ausgelagerter Logistikbereich im Werkvertrag gesteuert und abgerechnet?
Grundlage ist ein Werkvertrag mit einer polnischen Partnerfirma, deren Subunternehmer-Team den Bereich eigenverantwortlich führt. Im Vertrag stehen Leistungsumfang, Mengen und Qualitätsvorgaben. Abgerechnet wird nach Leistung statt nach Stunden. Ihre Schichtleitung bindet die Kräfte weder in eigene Schichtpläne ein noch verteilt sie Aufgaben an sie. Sonst droht eine verdeckte Arbeitnehmerüberlassung mit Bußgeld und einem Arbeitsverhältnis kraft Gesetzes zu Ihrem Unternehmen.
Bringen die Staplerfahrer gültige Scheine mit?
Viele bringen die polnische UDT-Berechtigung mit. Ob sie als Befähigungsnachweis genügt oder eine Nachschulung nach DGUV-Grundsatz 308-001 nötig ist, entscheidet in der Zeitarbeit Ihr Betrieb. Ein Fahrausweis nach diesem Grundsatz läuft nicht ab, setzt aber eine jährliche Unterweisung voraus und ersetzt nicht die Beauftragung im Einsatzbetrieb. Bei der Arbeitnehmerüberlassung erteilt Ihr Betrieb die schriftliche Beauftragung nach § 7 DGUV Vorschrift 68 und weist auf die eigenen Geräte ein. Im Werkvertrag beauftragt die Partnerfirma ihre Fahrer selbst.
Was unterscheidet Ihre Kräfte von allgemeinen Lagerhelfern?
Im Profil vermerken wir, ob ein Kandidat schon mit Routenzug, Kanban oder Sequenzierung gearbeitet hat. Kommt jemand nur aus dem Versandlager, ordnen wir ihn eher den Aufgaben eines klassischen Lagerhelfers zu.
Sprechen die Mitarbeiter Deutsch?
Bei Helfertätigkeiten reichen meist Grundkenntnisse. Im Wareneingang, bei Systembuchungen und bei Rückfragen aus der Fertigung sind bessere Deutschkenntnisse nötig. Das berücksichtigen wir bei der Auswahl. In Teams hält in der Regel ein deutschsprachiger Vorarbeiter den Kontakt zu Ihrer Schichtleitung.
Übernehmen Ihre Logistikkräfte auch Aufgaben an den Maschinen?
Sie versorgen Bearbeitungszentren mit Rohteilen, Montageplätze mit Komponenten und holen Fertigteile ab. Programmierung und Einrichtung der Maschinen bleiben dagegen bei ausgebildeten CNC-Spezialisten. Welche Handgriffe an der Anlage zum Logistikeinsatz gehören, legen wir vor dem Start mit Ihnen im Einsatzprofil fest.
Nennen Sie uns den Engpass in Ihrer Werkslogistik. Wir sagen Ihnen, welche Kräfte für Ihren Standort infrage kommen.

