Schweißer aus Polen und Osteuropa für Industrie, Stahlbau und Anlagenbau

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WIG-SCHWEISSER · MAG-SCHWEISSER · MIG-SCHWEISSER · INDUSTRIE

Polnische Schweißer und Fachkräfte aus Osteuropa bei Schweißarbeiten an Stahlkonstruktionen

Wenn zertifizierte Schweißer fehlen, geraten Industrieprojekte schnell unter Druck: Baugruppen bleiben liegen, Rohrleitungen können nicht montiert werden, Stahlkonstruktionen verzögern sich und Montageteams verlieren wertvolle Zeit. Der Fachkräftemangel trifft kaum eine Disziplin so hart wie die Schweißtechnik – gerade in Stahlbau, Anlagenbau und Rohrleitungsbau entscheidet die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte darüber, ob Projekte termingerecht abgeschlossen werden. Wir schließen genau diese Lücke: Wir vermitteln Schweißer aus Polen und Osteuropa – als Zeitarbeit im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung oder als Subunternehmer im Werkvertrag.

Wenn kurzfristig Schweißer gesucht werden, weil ein Projekt startet, eine Montage stockt oder interne Kapazitäten fehlen, prüfen wir passende Fachkräfte für Ihr konkretes Schweißverfahren. Besonders häufig vermitteln wir WIG-Schweißer für Edelstahl und Rohrarbeiten, MAG-Schweißer für Stahlkonstruktionen sowie MIG- und Aluminium-Schweißer für NE-Metalle und Leichtbau. Viele der vermittelten Fachkräfte verfügen über Prüfungen nach EN ISO 9606 und gültige Schweißerpässe; je nach Projekt prüfen wir zusätzlich weitere projektspezifische Nachweise oder Prüfbescheinigungen anerkannter Prüfstellen und Regelwerke.

Ein Teil der Fachkräfte – insbesondere Vorarbeiter und Schweißaufsicht – spricht Deutsch, was die Abstimmung mit Ihrer Bauleitung erleichtert. Der Schwerpunkt liegt auf Schweißern aus Polen; je nach Verfahren, Werkstoff und benötigten Prüfungen beziehen wir zusätzlich geeignete Profile aus Rumänien und Ungarn in die Auswahl ein. Ob einzelne Fachkraft oder eingespielte Schweißerkolonne – auch für größere Projekte stellen wir kurzfristig das passende Team zusammen, das je nach Profil, Verfügbarkeit und Einsatzort häufig schon innerhalb von 7 bis 10 Werktagen bei Ihnen vor Ort einsatzbereit sein kann.

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Welche Schweißer wir vermitteln

Schweißtechnik ist keine einheitliche Disziplin, sondern ein Feld hoch spezialisierter Berufsbilder. Jedes Verfahren, jeder Werkstoff und jede Branche stellt eigene Anforderungen an die Fachkraft – ein WIG-Schweißer im Edelstahl-Apparatebau arbeitet anders als ein MAG-Schweißer im Stahlbau oder ein Orbitalschweißer im Rohrleitungsbau. Genau deshalb halten wir ein breites Spektrum an Profilen bereit und wählen für Ihr Projekt gezielt die Fachkraft mit dem passenden Schweißerpass aus.

  • WIG-Schweißer (141)
  • MIG-Schweißer (131)
  • MAG-Schweißer (135)
  • MMA- / Elektro-Schweißer (111)
  • Rohrschweißer
  • Orbitalschweißer
  • Aluminium-Schweißer / Alu-Schweißer
  • Edelstahl-Schweißer
  • Lichtbogenschweißer
  • Schutzgasschweißer
  • Unterpulver-Schweißer (UP)
  • Autogen- / Gasschweißer
  • Kunststoffschweißer (PE/PP)
  • Vorrichter zum Schweißen
  • Schweißaufseher / Schweißaufsicht
  • ISO- & PE-Schweißer (Rohrleitungsbau)
  • Vorarbeiter Schweißtechnik
  • Schlosser mit Schweißqualifikation

Diese Bandbreite bedeutet für Sie: Sie erhalten nicht irgendeinen Schweißer, sondern die Fachkraft, deren Prüfungen und Erfahrung exakt zu Ihrem Werkstück, Ihrem Verfahren und Ihrem Abnahmestandard passen. Fehlt in Ihrem Team eine spezielle Qualifikation – etwa ein Rohrschweißer für Druckleitungen oder ein Orbitalschweißer für reproduzierbare Rundnähte –, ergänzen wir sie gezielt, vom einzelnen Vorrichter bis zur kompletten Kolonne mit eigener Schweißaufsicht. Geht es überwiegend um Metallbauarbeiten mit ergänzender Schweißqualifikation, finden Sie die passenden Profile im Bereich Schlosser und Metallbau.

Schweißer aus Polen und Osteuropa anfragen

Ob einzelne WIG-Fachkraft, MAG-Schweißer für den Stahlbau oder komplettes Schweißerteam mit eigener Schweißaufsicht – wir finden für Ihr Projekt die passende Lösung. Schildern Sie uns Ihren Bedarf, und Sie erhalten ein unverbindliches Angebot mit realistischem Starttermin. Innerhalb von 24 Stunden an Werktagen melden wir uns bei Ihnen zurück.

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Schweißverfahren – von MIG/MAG/WIG bis zu Spezialverfahren

Welches Verfahren zum Einsatz kommt, hängt von Werkstoff, Bauteil, Nahtqualität und Wirtschaftlichkeit ab. Unsere Fachkräfte beherrschen sowohl klassische Handschweißmethoden als auch teil- und vollmechanisierte Prozesse. Damit lässt sich für jede Aufgabe die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Methode wählen – von der schnellen Fügeleistung im Stahlbau bis zur feinsten Naht im Apparatebau. Die folgende Übersicht zeigt, wie breit dieses Spektrum in der Praxis ist:

 Schutzgas- & Lichtbogenschweißen

MIG, MAG, WIG, MMA-Lichtbogenhandschweißen, Metallschutzgasschweißen, Fülldrahtschweißen und Unterpulverschweißen (UP) – die tragenden Standardverfahren im Stahl- und Anlagenbau.

 Schmelzschweißverfahren

Gasschmelzschweißen, Plasmaschweißen, Laserstrahlschweißen, Elektronenstrahlschweißen und Thermit-Schweißen für anspruchsvolle, präzise und automatisierte Anwendungen.

 Pressschweißverfahren

Punktschweißen, Buckelschweißen, Bolzenschweißen, Widerstandsschweißen, Reib- und Reibrührschweißen sowie Kaltpress- und Ultraschallschweißen.

 Sonder- & Spezialverfahren

Orbitalschweißen, Rohr- und Druckbehälterschweißen, Auftrags- und Reparaturschweißen, Edelstahl- und Aluminiumschweißen sowie robotergestütztes Schweißen.

Diese Vielfalt ist kein Selbstzweck. Je genauer das Verfahren zum Bauteil passt, desto stabiler, sauberer und langlebiger wird die Verbindung – und desto weniger Nacharbeit fällt bei der Abnahme an. Unsere Schweißer arbeiten nach dem für Bauteil, Werkstoff und Projekt vorgegebenen Schweißverfahren und – soweit erforderlich – nach der freigegebenen WPS.

WIG-, MAG-, MIG- und MMA-Schweißen im Vergleich

In der überwiegenden Zahl der Industrieprojekte kommen vier Verfahren zum Einsatz: MAG, MIG, WIG und MMA. Sie unterscheiden sich in Werkstoffeignung, Geschwindigkeit und Nahtqualität deutlich – und genau diese Unterschiede entscheiden darüber, welche Fachkraft für Ihr Vorhaben die richtige ist. Die folgende Tabelle fasst zusammen, wo jedes Verfahren seine Stärken ausspielt:

Verfahren Werkstoff Typischer Einsatzbereich Vorteil
MAG (135) Stahl, niedriglegiert Stahlbau, Fahrzeugbau, Serienfertigung Hohe Abschmelzleistung, wirtschaftlich
MIG (131) Aluminium, NE-Metalle Leichtbau, Behälterbau Saubere, spritzerarme Nähte
WIG / TIG (141) Edelstahl, Aluminium, Dünnblech Apparate-, Rohrleitungs- & Edelstahlbau Höchste Nahtqualität, Präzision
MMA / E-Hand (111) Stahl, Guss Montage, Rohrleitungen, Baustelle Mobil, flexibel, ortsunabhängig

In der Praxis werden diese Verfahren oft kombiniert – etwa MAG für die tragende Konstruktion und WIG für die sichtbaren oder korrosionskritischen Nähte. Bei Bedarf wählen wir deshalb gezielt Profile aus, die für mehrere benötigte Verfahren gültige Qualifikationsnachweise mitbringen, sodass Sie nicht mehrere Fachkräfte parallel koordinieren müssen.

Schweißnahtprüfung und Schweißaufsicht für abnahmerelevante Projekte

Die meisten Vermittler enden beim Schweißer selbst. Doch eine belastbare Schweißverbindung entsteht nicht nur am Lichtbogen – sie muss geprüft, dokumentiert und fachlich beaufsichtigt werden. Zwei Bereiche, die in der Industrie über die Abnahme entscheiden, deckt kaum ein Wettbewerber ab. Wir schon:

Schweißnahtprüfung und Qualitätssicherung durch NDT-Prüfpersonal an einer Stahlkonstruktion

Schweißnahtprüfung & Qualitätssicherung (NDT)

Eine Schweißnaht ist nur so gut wie ihre Prüfung. Gerade bei tragenden Konstruktionen und Druckbauteilen verlangt die Abnahme den lückenlosen Nachweis der Nahtqualität. Je nach Projektanforderung vermitteln wir deshalb nicht nur Schweißer, sondern auch Prüfpersonal für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung – ein Bereich, den viele Personaldienstleister überhaupt nicht anbieten.

  • Sichtprüfung (VT) nach EN ISO 17637
  • Eindringprüfung (PT) und Magnetpulverprüfung (MT)
  • Durchstrahlungsprüfung (RT) und Ultraschallprüfung (UT)
  • Dokumentation der Schweißnähte für eine reibungslose Abnahme

Je nach Prüfaufgabe vermitteln wir ZfP-Prüfpersonal mit passender Qualifikation und Zertifizierung, beispielsweise nach ISO 9712 für VT, PT, MT, RT oder UT. So verlassen Ihre Bauteile die Fertigung mit prüffähiger Dokumentation – und die Abnahme erfolgt ohne teure Nacharbeit.

Schweißaufsicht mit WPS- und WPQR-Dokumentation bei der Prüfung einer Stahlkonstruktion

Schweißaufsicht, WPS & WPQR

Für Projekte nach EN 1090 oder im Druckbehälterbau genügt der Schweißer allein nicht – gefordert sind qualifizierte Schweißaufsicht und eine vollständige Verfahrensdokumentation. Beides kann je nach Projektanforderung und Verfügbarkeit bereitgestellt werden und entlastet damit Ihre eigene Qualitätsabteilung spürbar.

  • Schweißaufsicht mit geeigneter Qualifikation, z. B. IWE, IWT oder IWS, für Aufgaben der Schweißkoordination nach EN ISO 14731
  • Schweißanweisungen (WPS) und Verfahrensprüfungen (WPQR)
  • Arbeiten nach freigegebenen Schweißfolgeplänen
  • Erfahrung mit Ausführungs- und Dokumentationsanforderungen nach EN 1090 bei tragenden Stahl- und Aluminiumkonstruktionen

Je nach Einsatzmodell stellen wir ausführende Schweißer, qualifizierte Schweißaufsicht und die benötigte Dokumentationskompetenz passend zum Projekt zusammen. Die konkrete Ausführungs- und Ergebnisverantwortung richtet sich dabei nach der vertraglichen Organisation des Einsatzes.

Gleichbleibende Qualität durch den Schweißfolgeplan

Wo mehrere Schweißer an einem Bauteil arbeiten oder Leiharbeiter zeitweise hinzukommen, entscheidet die richtige Reihenfolge der Nähte über Verzug, Eigenspannung und Endqualität. Ein durchdachter Schweißfolgeplan legt fest, welche Naht wann und in welcher Lage gesetzt wird – und hält die Qualität auch über wechselnde Teams hinweg stabil.

Unsere Schweißer arbeiten nach vorgegebenen Schweißfolgeplänen. Müssen solche Pläne erstellt oder angepasst werden, stellen wir je nach Projektanforderung geeignete Schweißaufsicht beziehungsweise entsprechend qualifizierte Koordinationsprofile bereit. Das reduziert Bauteilverzug, sichert die Nahtqualität und spart Zeit – ein entscheidender Vorteil, wenn Fachkräfte projektbezogen ergänzt oder ausgetauscht werden.

Einsatzbranchen unserer Schweißer

Überall dort, wo feste, dauerhafte Metallverbindungen gefragt sind, kommen unsere Schweißer zum Einsatz. Das Spektrum reicht vom klassischen Stahlbau über den Anlagen- und Rohrleitungsbau bis hin zu Schiffbau, Energie und Fahrzeugfertigung. Die folgende Übersicht zeigt die Bereiche, in denen wir am häufigsten Fachkräfte und komplette Teams bereitstellen:

 

Stahl- & Metallbau

Trägerkonstruktionen, Hallen, Stahlbau nach EN 1090.

 

Anlagen- & Apparatebau

Industrieanlagen, Apparate, Stahlkonstruktionen.

 

Rohrleitungsbau

Rohrschweißen DN15–DN500, Druckleitungen, Orbital.

 

Schiffbau

Sektionen, Schiffsrohrleitungen, Refit und Reparatur.

 

Behälter- & Kesselbau

Druckbehälter, Tanks, Kessel im Kraftwerksbau.

 

Energie- & Kraftwerksbau

Anlagenmontage, Wartung und Modernisierung.

 

Fahrzeug- & Maschinenbau

Serienfertigung, Baugruppen, Maschinenverlagerung.

 

Instandhaltung & Montage

Reparaturschweißen, Revisionen, Baustelleneinsatz.

Weil unsere Fachkräfte branchenübergreifend Erfahrung mitbringen, lassen sie sich flexibel dort einsetzen, wo der Bedarf gerade am größten ist – vom Neubau über die Modernisierung bis zur Revision im laufenden Betrieb.

Für komplette Rohrbau-Kolonnen, Isometriearbeiten und projektspezifische Rohrschweißprofile finden Sie weitere Informationen im Bereich Rohrleitungsbau und Rohrmontage. Tragende Konstruktionen, Stahlbaumontage und gemischte Montageteams behandeln wir gesondert im Bereich Stahlbau und Stahlkonstruktionen.

Arbeitsschutz beim Schweißen

Schweißen ist ein manueller Arbeitsvorgang mit erheblichem Gefährdungspotenzial: Hitze, elektrischer Strom, UV-Strahlung, Schweißrauch und Gase belasten nicht nur den Schweißer, sondern das gesamte Arbeitsumfeld. Ein sauberer Arbeitsschutz ist deshalb keine Formsache, sondern Voraussetzung für einen störungsfreien Einsatz auf Ihrer Baustelle. Unsere Schweißer sind entsprechend unterwiesen und mit persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet:

  •  Schweißerhelme und Automatik-Schutzschilde gegen Strahlung
  •  Arbeitskleidung mit UV-Schutz gegen Verblitzen
  •  Schutzbrillen und Freisichtschirme gegen Schlackespritzer
  •  Isolierte Sicherheitsschuhe und Lederhandschuhe
  •  Unterweisung nach DGUV und Sicherheitsregeln vor Ort

Davon zu trennen sind die technischen Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz: wirksame Erfassung und Absaugung der Schweißrauche sowie die erforderliche Lüftung. Welche Maßnahmen konkret nötig sind, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung für den jeweiligen Arbeitsplatz und das eingesetzte Verfahren – das stimmen wir vor dem Einsatz mit Ihrem Betrieb ab.

So schützen wir nicht nur unsere Fachkräfte, sondern auch Ihre Stammbelegschaft in der Umgebung – und vermeiden Ausfälle, die durch mangelnden Arbeitsschutz entstehen können.

Zertifikate, Normen und Qualifikationen

Im Schweißbereich zählt nicht die Behauptung, sondern der Nachweis. Je nach Anforderungsprofil vermitteln wir Fachkräfte mit aktuellen Prüfungen, gültigen Schweißerpässen und dokumentierten Geltungsbereichen – nachvollziehbar für Ihre Qualitätssicherung. So klären wir vor dem ersten Tag, welche Verfahren und Geltungsbereiche im konkreten Fall abgedeckt sind:

  • Schweißerprüfung nach EN ISO 9606-1 (Stahl) und EN ISO 9606-2 (Aluminium)
  • Gültige Schweißerpässe mit dokumentierten Geltungsbereichen für Verfahren, Werkstoff und Position
  • Verfahrensqualifikationen für MAG (135), MIG (131), WIG (141) und MMA (111)
  • Schweißaufsicht für die Schweißkoordination nach EN ISO 14731, qualifiziert etwa als IWE, IWT oder IWS
  • ZfP-Prüfpersonal mit Zertifizierung, beispielsweise nach ISO 9712
  • Erfahrung mit Ausführungs- und Dokumentationsanforderungen nach EN 1090

Ein Schweißerpass gilt immer nur für den dokumentierten Geltungsbereich – Verfahren, Werkstoffgruppe, Blechdicke und Position. Auf Wunsch prüfen wir deshalb vorab, ob diese Geltungsbereiche exakt zu Ihren Bauteilen und Werkstoffen passen, damit es bei der Abnahme keine Überraschungen gibt.

Zeitarbeit, Subunternehmer oder Werkvertrag für Schweißarbeiten?

Jedes Projekt hat eigene Rahmenbedingungen – mal geht es um eine kurzfristige Auftragsspitze, mal um ein klar abgegrenztes Gewerk, mal um langfristigen Personalaufbau. Entscheidend sind Weisungsstruktur, Projektumfang, Verantwortung, Einsatzdauer und die Frage, ob einzelne Fachkräfte oder komplette Teams benötigt werden. Soll eine Stelle dauerhaft besetzt werden, führt der Weg über die direkte Vermittlung an Ihr Unternehmen; bei Auftragsspitzen ist die Einbindung in Ihre Abläufe und unter Ihre Leitung meist der schnellere Weg. Die folgende Übersicht zeigt, welches Modell wann sinnvoll ist:

Modell Geeignet für Besonderheit
Zeitarbeit / Arbeitnehmerüberlassung Kurzfristiger Personalbedarf, Schichtbetrieb, Auftragsspitzen Schweißer werden in Ihre Abläufe und unter Ihre Leitung eingebunden
Personalvermittlung Längerfristige Besetzung offener Facharbeiterstellen Direkte Vermittlung bei dauerhaftem Bedarf an qualifizierten Schweißern
Subunternehmer Eingespielte Teams für Montage, Stahlbau oder Rohrleitungsbau Eigenständige Organisation, eigene Ausrüstung und Schweißaufsicht
Werkvertrag Klar abgegrenzte Schweißarbeiten oder definierte Arbeitspakete Ergebnisbezogene Zusammenarbeit mit klarer Leistungsbeschreibung
Grenzüberschreitende Entsendung Einsatzrahmen für EU-Fachkräfte in Deutschland Regelt Dokumente und Sozialversicherung, ergänzend zum gewählten Vertragsmodell

Geht es um ein abgegrenztes Gewerk mit eigener Organisation, kommt ein Werkvertrag mit klarer Leistungsbeschreibung infrage – ausgeführt von einem Schweißerteam mit eigener Schweißaufsicht. Sind Sie unsicher, welches Modell zu Ihrem Vorhaben passt, beraten wir Sie offen. Der Vorteil von Schweißern aus Polen und Osteuropa liegt dabei in Verfügbarkeit, Erfahrung und flexibler Projektunterstützung – nicht in niedrigeren Qualitäts- oder Sicherheitsstandards.

Wichtig bei Stahlbau- und Baustelleneinsätzen: Bei Einsätzen in Betrieben des Baugewerbes prüfen wir vorab, ob Arbeitnehmerüberlassung für die konkrete Tätigkeit nach § 1b AÜG zulässig ist oder ob ein anderes Einsatzmodell erforderlich ist. Diese Frage klären wir immer vor Vertragsabschluss, nicht erst auf der Baustelle.

Welche Angaben wir für Ihre Anfrage benötigen

Je genauer Sie Ihren Bedarf beschreiben, desto schneller und passgenauer können wir Schweißerprofile prüfen. In der Schweißtechnik entscheiden schon Werkstoff, Materialstärke und Schweißposition darüber, welche Fachkraft mit welchem Schweißerpass in Frage kommt. Besonders hilfreich sind für uns folgende Informationen:

  • Schweißverfahren: WIG, MIG, MAG, MMA, Orbital oder Sonderverfahren
  • Werkstoff: Stahl, Edelstahl, Aluminium, Rohr, Blech oder Sonderwerkstoff
  • Materialstärke, Nahtart und Schweißposition
  • geforderte Normen, Schweißerpässe und Prüfungen
  • Einsatzort, Starttermin, Laufzeit und Schichtmodell
  • gewünschtes Modell: Arbeitnehmerüberlassung, Werkvertrag, Subunternehmer oder Personalvermittlung

Liegen diese Angaben noch nicht vollständig vor, ist das kein Hindernis – wir klären offene Punkte gemeinsam im Gespräch und leiten daraus das passende Profil ab.

Häufige Fragen zur Vermittlung von Schweißern

Vor der Zusammenarbeit stellen sich Auftraggeber immer wieder ähnliche Fragen – zu Verfahren, Zertifikaten, Verfügbarkeit und den rechtlichen Modellen. Die wichtigsten haben wir hier für Sie zusammengefasst:

Welche Schweißverfahren decken Ihre Fachkräfte ab?

Unsere Schweißer beherrschen alle gängigen Verfahren: MAG (135), MIG (131), WIG (141) und MMA-Lichtbogenhandschweißen (111) ebenso wie Unterpulver-, Orbital-, Plasma-, Laser- und Autogenschweißen. Für Sonderanwendungen vermitteln wir Spezialisten für Aluminium-, Edelstahl-, Rohr- und Kunststoffschweißen.

Was ist der Unterschied zwischen WIG, MIG und MAG?

MAG wird häufig bei Stahl und tragenden Konstruktionen eingesetzt, MIG bei Aluminium und Nichteisenmetallen, WIG bei Edelstahl, Rohren und präzisen Arbeiten mit höchster Nahtqualität. Welches Verfahren passt, hängt von Werkstoff, geforderter Nahtanforderung und Einsatzbereich ab – oft werden mehrere Verfahren an einem Bauteil kombiniert.

Über welche Zertifikate verfügen die Schweißer?

Viele der vermittelten Schweißer sind nach EN ISO 9606-1 bzw. EN ISO 9606-2 geprüft und besitzen gültige Schweißerpässe. Ein Schweißerpass gilt dabei immer nur für den dokumentierten Geltungsbereich – Verfahren, Werkstoffgruppe, Dicke und Position. Je nach Projektanforderung stellen wir zusätzlich Schweißaufsicht für die Koordination nach EN ISO 14731 sowie ZfP-Prüfpersonal, beispielsweise zertifiziert nach ISO 9712, bereit. Die konkreten Nachweise klären wir vorab projektbezogen.

Wie schnell sind die Schweißer einsatzbereit?

Je nach Profil und Verfügbarkeit sind qualifizierte Schweißer häufig innerhalb von 7 bis 10 Werktagen vor Ort. Auch komplette Schweißerkolonnen für Großprojekte lassen sich in vielen Fällen kurzfristig bereitstellen – bei Sonderverfahren und seltenen Geltungsbereichen planen Sie besser etwas mehr Vorlauf ein.

Aus welchen Ländern vermitteln Sie Schweißer?

Polen ist unser wichtigster Markt für WIG-, MAG-, MIG- und Rohrschweißer. Je nach Verfahren, Werkstoff und Projektanforderung prüfen wir zusätzlich passende Fachkräfte aus Rumänien und Ungarn.

Arbeiten Sie mit Zeitarbeitern oder Subunternehmern?

Beides. Sie wählen zwischen klassischer Zeitarbeit über Arbeitnehmerüberlassung, Werkvertrag mit eigenständigen Subunternehmer-Teams oder direkter Personalvermittlung. Welches Modell rechtssicher eingesetzt werden kann, hängt von der tatsächlichen Organisation, Weisungsstruktur und Leistungsabgrenzung des Projekts ab – bei Baustelleneinsätzen zusätzlich von den Vorgaben des § 1b AÜG. Wir prüfen deshalb vorab, welche Vertragsform zum Einsatz passt.

Sprechen die Schweißer Deutsch?

Ein Teil unserer Schweißer und insbesondere die Vorarbeiter und Schweißaufsichtspersonen verfügen über Deutschkenntnisse. Das erleichtert die Kommunikation auf der Baustelle und die Abstimmung mit Ihrer Bauleitung. Bei gemischten Teams achten wir darauf, dass mindestens eine Person als Ansprechpartner gut Deutsch oder Englisch spricht.

In welchen Branchen werden Ihre Schweißer eingesetzt?

Schwerpunkte sind Stahl- und Metallbau, Anlagen- und Apparatebau, Rohrleitungsbau, Schiffbau, Behälter- und Kesselbau, Energie- und Kraftwerksbau sowie Fahrzeug- und Maschinenbau. Auch für Instandhaltung, Revisionen und Reparaturschweißen stellen wir passende Fachkräfte bereit.

Was tun, wenn kurzfristig Schweißer gesucht werden?

Werden kurzfristig Schweißer gesucht, sollten Verfahren, Werkstoff, geforderte Zertifikate, Einsatzort und Starttermin möglichst genau beschrieben werden. Auf dieser Grundlage prüfen wir, ob passende WIG-, MIG/MAG-, Rohr- oder Edelstahlschweißer verfügbar sind, und melden uns mit konkreten Profilen und einem realistischen Termin zurück.

Bereit für den nächsten Schritt? Beschreiben Sie kurz Ihr Projekt – wir melden uns mit passenden Schweißerprofilen.

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